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4. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE

Sa., 30. Jan.

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Das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V.

Drei Künstler/innen. Eine Bühne. 3000€ Preisgeld und SIE sind die Jury!

4. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE
4. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE

Zeit & Ort

30. Jan. 2027, 19:30 – 22:30

Das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V., und die Museen im Mönchshof e.V. in der Hofer Straße 20 in 95326 Kulmbach mit "Kultur unterm Dach" im 4.Stock - Barrierefrei erreichbar!

Über die Veranstaltung



Mit Stolz und jeder Menge Vorfreude stellen wir unsere drei nominierten Künstler vor. Oder, um es heutzutage ganz korrekt auszudrücken: Unsere nominierte Künstlerin und unsere beiden nominierten Künstler. ;-) Diese DREI werden am Samstag, 30.01.2027 um den 4. Mönchshof Kabarettpreis und 3000€ Preisgeld  spielen. Wir laden Euch zu einem spannenden, witzigen und meeeega unterhaltsamen Abend ein. Ganz wichtig: An diesem Abend seid IHR - liebes Publikum - die Jury. Ihr entscheidet über die Platzierung und gleichzeitig über die Vergabe von 3000€ Preisgeld. Gleichzeitig bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals für die vielen Bewerbungen und bitten um Verständnis, dass wir nicht jedem/jeder Bewerber/in persönlich informieren können. Bitte nicht aufgeben. Wir freuen uns auf EURE neuerliche Bewerbungen für das Finale 2028...


Und nun zu unseren NOMINIERTEN:


Sven Garrecht:

Er ist Liedermacher und Geschichtenerzähler – mit spitzbübischem Augenzwinkern, jungenhaftem Charme und der perfekten Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit.


Seine Lieder sind klug, humorvoll und pointiert, seine Konzerte ein Feuerwerk aus lässigem Wortwitz, musikalischem Können und charmantem Unfug.


Mit seiner markanten Stimme bewegt er sich irgendwo zwischen Chanson und Pop, Jazz und Klavierkabarett, zwischen Alltagspoesie und bissiger Gesellschaftssatire. Mal tiefsinnig, mal frech, aber immer authentisch nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise durch die kleinen und großen Absurditäten des Lebens.


Dabei sind seine Texte gespickt mit überraschenden Pointen, klugen Beobachtungen und einer ordentlichen Prise Selbstironie. Immer unterhaltsam, immer mit Botschaft und immer mit Haltung. Und doch schafft er es dabei stets, den Zeigefinger auf den Tasten zu lassen.


Mit seiner Band oder solo am Klavier begeistert

Sven Garrecht im deutschsprachigen Raum sein Publikum – ob in Kleinkunsttheatern, auf Kabarettbühnen oder bei großen Festivals wie „Das Fest“ Karlsruhe oder „Songs an einem Sommerabend“.


Er wurde mit zahlreichen Kleinkunstpreisen ausgezeichnet und überzeugt mit seinem einzigartigen Stil sowohl Liebhaber der klassischen Liedermacherkunst als auch Fans jazziger Popmusik.

AUSZEICHNUNGEN:

2025 - Kaarster Stern, 1. Preis

2025 - Reinheimer Satirelöwe in Silber

2024 - Förderpreis der Liederleute e.V.

2024 - Paulaner Solo+, 2. Preis

2023 - Tuttlinger Krähe, Sonderpreis der Jury

2023 - Walther-von-der-Vogelweide-Preis

2023 - Krönung Aadorf, „König“

2022 - Hoyschrecke, 1. Publikumspreis

2022 - Amici Artium, 1. Preis & Publikumspreis

2021 - Wertheimer Affe, 1. Preis

2020 - Rösrather Kabarettfestival, 1. Preis

2019 - Melsunger Scharfe Barte, 1. Preis & Publikumspreis

2019 - Oltner Kabarett-Casting, 1. Preis

2019 - Stockstädter Römerhelm, Jurypreis

2018 - Troubadour, 1. Preis & Förderpreis

2008 - Kulturförderpreis der Stadt Seligenstadt​​​​​



Rena Schwarz:

Geboren wurde Rena in Ostwestfalens Bielefeld. Dort besuchte sie die Schule, bis sie 18 war.

Danach stellte sich die Frage: Arbeiten? Ja! Nur was?!

Die Schauspielerei und das Singen waren schon immer das, was sie wollte. Nur das wollten ihre Eltern nicht: „Kind, geh doch in den Kirchenchor.“ Ist sie dann auch hingegangen. War super langweilig. Etwas Kreatives sollte es schon sein. Sie wurde Direktrice.


Was ist das ???


Entwürfe und Schnittgestaltung für Bekleidung. Ach so, Prima!!!

Jetzt kann sie sich sogar die Kostüme selber schneidern. – Hat sie aber die nächsten paar Jahre dann doch nicht gemacht, sondern schön brav in dem erlernten Beruf Geld verdient. Bis sie nach Aschaffenburg zog. Eine kleine Stadt mit viel Pfeffer. Da lernte sie Musiker und Unterhaltungskünstler kennen, traf Schauspieler, die ihr Mut machten und

  • machte eine CD beim Major-Label BMG-Ariola

  • bewarb sich dort an der Schauspielschule actor`s company, wurde aufgenommen

  • bestand ihren Abschluss und

  • startete ihren Weg als Schauspielerin, Comedian und Sängerin.


Neben einigen klassischen und traditionellen Theaterstücken an der actor`s comp. Aschaffenburg spielte sie eine müde Hure an der „Jungen Bühne“ (Boulevard-Theater), schlüpfte ein halbes Jahr lang, Abend für Abend im „Scenario“ (Showrestaurant mit interaktivem Unterhaltungskunst-Theater) in die Rolle der Sängerin Miss Luna, bis sie im Januar 1999 zu Urban Priols „Kabarett im Hofgarten“ kam.


Das vielseitige Kleinkunst- und Kabarettangebot gab ihr die nötigen Impulse als Comedian. Vor den Vorstellungen machte sie die Conferencen mit eigenen komödiantischen Einlagen, die sich sehr bald zu einem eigenen Programm entwickelten.

AUSZEICHNUNGEN:

  • 3. Platz Steyer Kleinkunstpreis 2001


  • Schwarzes Schaf 2005 (Nominierung)


  • Fränkischer Kabarettpreis 2007 (Nominierung)


  • Mad Nauheim 2008 (Nominierung)


  • Emser Pastillchen 2012


  • Reinheimer Satirelöwe 2013 (Nominierung)


  • 2. Platz Rahdener Spargel 2014


  • 3. Platz Böblinger Mechthild 2017


  • St. Ingberter Pfanne 2022 (Nominierung)



Martin Herrmann:

Er kommt in Günzburg/Do. zur Welt, wird neun Jahre später während einer glücklichen Kindheit aus dem schwäbischen Krumbach ins badische Freiburg versetzt. Er startet sein Leben neu, als Künstler.


Im Abschlussstück der vierten Grundschulklasse an der Weiherhofschule Freiburg bekommt er eine Reserverolle als „Riese Wellewatz“. Drei Tage vor Aufführung erkrankt der Hauptdarsteller an Lampenfieber. Ersatzriese Herrmann kommt zum Einsatz. Obschon einer der Kleinsten im Ensemble, stürzt er sich mit Feuereifer in die Aufgabe, ein halber Riese, allerdings zum Ausgleich unterm Kittel mit diversen Kissen breiter gemacht. Bei der Schlußverbeugung erhält Herrmann stehende Ovationen, damit ihn das Publikum besser sehen kann. Zwischen 1968 – 72 gerät Herrmann in eine Pubertät, in deren Verlauf er die ersten Mountainbike-Rekorde im Rosskopfgebiet, sowie Zähringer Burg aufstellt. Die Narben sind heute noch vorhanden. Damals hiessen die Mountainbikes noch Mutti-Bikes, hatten 28-er Reifen, vorne eine Stempelbremse mit Reibwirkung auf den Mantel des Vorderrades, hinten Rücktrittbremse. Zur Eindämmung der Waldbrandgefahr wurde die glühende Hinterachse im Hochsommer auf natürliche Weise gelöscht. Der halbe Riese bleibt Lebensthema von Martin Herrmann. Als er anno 1975 in der Unterprima am Keplergymnasium versehentlich den halben Riesen turnt – das ist eine Riesenfelge im Ristgriff vorlings rückwärts, auf halbem Wege abgebrochen – ermuntert ihn sein Lehrer zum Sportstudium. An der Uni Freiburg erfindet Martin Herrmann den nach ihm benannten „Herrmann-Kreisel“: Salto rückwärts mit halber Drehung bei permanentem Bodenkontakt. Herrmann absolviert auch noch das zweite Staatsexamen und kann in Folge des sog. Pillenknicks als fertiger Assessor des Lehramts für Sport und Biologie das bürgerliche Über-Ich abhaken, um sich ab 1986 im Münchener Kleinkunstunterholz den wichtigen Dingen des Lebens zu widmen: Ragtime-Fingerpicking, lustige Lieder. Allerdings muss eine Festanstellung als Nebenlehrer in München-Pasing (4Std. Di.nachmittags) überwunden werden (1990-1996) – aus Gewissensgründen. 1992 erscheint Herrmanns neues Lebensthema: Tochter Sophia. Herrmann erobert als Wickler und Windler das Mutter-Kind-Abteil im IC. Zunächst stark auf den klassischen witzigen Song konzentriert, arbeitet sich Herrmann zum standup-Wortmann hin, bis er bei seiner heutigen Mischform angelangt ist. Diese Form wechselt zwischen gereimten und vertonten Texten und satirischem Kabarett und versetzt Herrmann in die Lage, ein Publikum mit unaufwendigen Mitteln einen Abend lang sehr kurzweilig in Schach zu halten. Troubadour Herrmann lebt als freier Kabarettist in ganz Deutschland, lange in Heidelberg, heute Haupt-Rastplatz: Freiburg. Wegen dem Rosskopf. Ideales Laufgebiet. Herrmann kennt da seit 1966 fast jeden Baum. Alte Freunde seit gut 50 Jahren. Doch immer öfter tönt des Försters Motorsäge…Schau mer mal.


Als Redakteur der zweiten Generation „Pardon“ während 2004 – 2008 bei und mit Chef Bernd Zeller intensives Gagforschungsprojekt durchgeführt. Man kennt sich seit 1997 anlässlich der sommerlichen Zeichenseminare bei F.W.Bernstein im Nordkolleg an der Eider, der alles zeichnet, was ihm vor den Stift kommt, heute wahrscheinlich kleine Engel. Die Achse Zeller-Herrmann blieb erhalten und erzeugte permanent Eruptionen hochgradigen Humors.

AUSZEICHNUNGEN:

1987 Mitgewinner St. Ingberter Pfanne


1991 Südwestfunkförderpreis


1992 Landeskulturpreis Baden-Württemberg „Chanson“


1993 1. Platz Kabarettpreis der Stadt Wien „Wiener Hugo“


1996 1. Platz bei Paulaner Solo, Kabarettpreis München


1997 „Stern der Woche“ Abendzeitung München


1997 1. Platz „Münsteraner Wiedertäufer“ Kabarettpreis Münster


1998 2. Platz Kulturpreis „Westfälische Nachrichten“ Bielefeld


2000 1. Platz „RuhrPott“ Satirikerpreis Deutscher Journalistenverband NRW


2001 3. Platz „Das Schwarze Schaf vom Niederrhein“


2003 1. Platz Satirecontest „Böblinger Mechthild“


2004 3. Platz „Scharfe Barte“ Melsungen


2016 Jurypreis „Liedermacherfestival“ Geretsried


2017 2. Platz „Scharfe Barte“ Melsungen


2018 Silberner „Koggenzieher“ Rostock, plus Publikumspreis


2018 2. Platz „Tuttlinger Krähe“ 2. Preis Laudatio


2018 Kleinkunstpreis Baden-Württemberg Hauptpreis


2019 1. Platz Fränkischer Kabarettpreis


2025 Silberner Koggenzieher Rostock plus Publikumspreis


2026 Weinstädter Reblaus


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