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3. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE

Sa., 31. Jan.

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Das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V.

Drei Künstlerinnen. Eine Bühne. 3000€ Preisgeld und SIE sind die Jury!

3. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE
3. Mönchshof-Kabarettpreis-FINALE

Zeit & Ort

31. Jan. 2026, 19:30 – 22:30

Das Kulmbacher Kleinkunst-Brettla e.V., und die Museen im Mönchshof e.V. in der Hofer Straße 20 in 95326 Kulmbach mit "Kultur unterm Dach" im 4.Stock - Barrierefrei erreichbar!

Über die Veranstaltung


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Erstmals in der Geschichte des KULMBACHER Kleinkunstpreises (ab 2014) und des MÖNCHSHOF Kabarettpreises, dürfen wir ein reines Damenfinale erleben. Die Vorstandschaft des KKB stellt stolz die drei nominierten Künstlerinnen vor, die am 31.01.2026 um den Kabarettpreis und 3000€ Preisgeld  spielen werden. Wir laden Euch zu einem unterhaltsamen Abend ein.


Tina Häussermann

Bevor Sie lange recherchieren: 1972. Im Wonnemonat April. Genau da erblickte Tina Häussermann das Licht dieser Welt. Eine glückliche Kindheit im ländlichen Raum bringt sie früh dazu, den Laden ordentlich aufzumischen. Bei Familienfesten jeglicher Art spielt sie Klavier, singt dazu und erschreckt schon im zarten Alter von 11 Jahren die Verwandtschaft mit Chansons aus den 20er Jahren.

 

Trotz ihrer großen Erfolge im kleinen Rahmen schlägt sie nach dem Abitur keine musikalische, sondern eine Karriere als Medizinisch-Technische-Laboratoriumsassistentin ein. Staatlich geprüft merkt sie, dass das Leben zwischen Petrischale und Reagenzglas kein schlechtes ist, längerfristig aber doch die Beschäftigung mit ihren Stimmbändern und ihrem Klavier fehlt.

 

Es folgt von 1995-1999 das Gesangsstudium im Fachbereich Jazz- und Popularmusik mit Hauptfach Gesang am Conservatorium von Amsterdam/NL. Sie hat das große Glück, während des Studiums Sängerin im Vokalensemble des Bundesjazzorchesters zu werden und macht erste große Konzertreisen durch Deutschland und Südafrika unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

 

Nach dem Studium erobert Tina Häussermann die Bretter der Kleinkunstwelt mit vielen Solo-Programmen. Lange Zeit auch im Duo ZU ZWEIT gemeinsam mit Fabian Schläper. Sie sieht die Großstädte dieser Welt: von Poppenweiler bis Strümpfelbach ist sie eine Künstlerin, über die man nicht mehr hinwegsehen kann, auch wenn sie nur 1,58 m groß ist.

 

Entsprechend ist daraus auch der ein oder andere TV-Auftritt entstanden. Sie war zu Gast in den ARD-Tagesthemen, in den Sendungen „Vereinsheim“ und bei den „Songs an einem Sommerabend“ im BR, in der Mäulesmühle im SWR und mit einem großen Feature in der Sendung „Kunscht!“, u.v.m. ...

 

Und sie ist ausgezeichnet. Es gab Menschen die für kleine Erfolge im großen Rahmen gesorgt haben und so darf Tina Häussermann folgende Preise ihr Eigen nennen:

 

DEUTSCHER KABARETTPREIS

KLEINKUNSTPREIS

BADEN-WÜRTTEMBERG

HALLERTAUER KLEINKUNSTPREIS

STOCKSTÄDTER RÖMERHELM

PAULANER SOLO

BÖBLINGER MECHTHILD


Alice Köfer:

Alice studierte in Berlin an der Musikhochschule Jazz- & Pop-Gesang (Ja, das kann man studieren!). Nach ersten Auftritten in verschiedenen Jazzbands, merkte Alice schon während des Studiums, dass es ihr am meisten Freude bereitet, wenn sie Musik & Komik kombinieren kann.

 

Nachdem sie mit Pigor & Eichhorn und ihrer Show „Pigor & die Pigoretten“ quer durchs Land tourte, war klar: Kabarett, Comedy & Kleinkunst haben’s ihr angetan! Alice sang nach ihrem Studium in Andrej Hermlins „Swing and Dance Orchestra“, in 2 Shows des Friedrichstadtpalasts, unternahm ein paar Ausflüge ins Musicalfach und sammelte Schauspielerfahrungen in einigen kleinen Film- und Fernsehrollen sowie in Werbespots.

 

Seit 2010 ist sie mit ihrer Gruppe Vocal Recall erfolgreich auf Kabarett- und Comedy-Bühnen unterwegs, z.Zt. mit dem 5. Abendprogramm. Mit Vocall Recall gewann Alice einige namhafte

Preise, veröffentlichte 5 CDs und gab als einzige Frau in der Boyband bislang deutschlandweit über 700 Konzerte.

 

Mit ihrem Solo-Debut „Alice auf Anfang“ erfüllte sich Alice den großen Traum, mit einem eigenen Abendprogramm auf Tour zu gehen! Mal sehen, wohin’s führt.

 

Über ihre Bühnenaktivitäten hinaus, ist Alice leidenschaftliche Gesangslehrerin. Sie ist schon seit Jahren Gesangsdozentin an der Universität Potsdam.

Seit 2021 hat sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik & Theater Rostock und unterrichtet dort Schauspielstudent*innen.


Mia Pittroff:

In ihrem neuen Solo-Programm „Ich geh schon mal nach hinten los“ verrät die gebürtige Bayreutherin und studierte Germanistin einige Geheimnisse:

- Warum sie, wenn sie Französin wäre, jeden Tag bei ihren Eltern anrufen würde.- Warum es wichtig ist, mal drei Tage lang die Kleider nicht zu wechseln.- Und warum sie zum Fest, in den Waldorfkindergarten, einen Marshmallowsalat mitbringt.

Während die Welt sich schneller nach rechts dreht als die Joghurtkultur im Paleo-Müsli, und sich die Nachrichtenlage wechselhafter zeigt als das Abfahrtsgleis eines ICEs beiWintereinbruch, bleibt bei Mia Pittroff vieles erstmal wie gehabt: sie ist immer noch Kind ihrer Eltern, Mutter ihrer Kinder, gebürtige Fränkin und überzeugte Hobbyberlinerin.

Extreme sind ihr nach wie vor zu extrem, stattdessen feiert sie das Mittelmaß: Kinder?Gerne, aber nicht zu schöne. E-Auto? Aber bitte jeden Samstag in der Einfahrt waschen.Und der Traummann sollte Halbglatze haben. Sie glaubt noch fest an die Demokratie, aber nicht im Familienurlaub auf Rügen.

Ihr Humor ist gedankenschnell, aber sprachentschleunigt. Zu albern für Kabarett, zu subtil für Comedy. Zu woke für die Provinz und zu provinziell für die Hauptstadt.Sie gendert, aber im Dialekt. Sie geht schon mal los. Nur eben nach hinten!Allerdings, vielleicht ist Hinten auch das neue Vorne? Losgehen das neue Festkleben?Kabarett die neue Comedy? Ist Kabarett überhaupt noch die richtige Protestform oder braucht es anderen zivilen Widerstand?

Und ist diese Sucht nach Korrigieren und Besserwissen nur in Deutschland so schlimm? Ist Perfektion nicht eigentlich furchtbar und furchtbar gefährlich?Eins ist so sicher wie die Motte im Paleo-Müsli: einen Abend lang mit Mia Pittroff nach hinten loszugehen lohnt sich in jedem Fall! 

 

Kleinkunst-Preise:"Melsunger Kabarettpreis"

"Vohenstraußer Kabarettpreis"

"Der goldene Rottweiler"

(Deutschland)

"Oltner Kabarettpreis"

„Die Sprungfeder“ (Schweiz)Publikumspreis "Klagenfurter

HERKULESkeule" (Österreich)

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